Tornby Klitplantage

Gestern haben wir uns mal auf die andere Seite unseres Urlaubsortes an den Strand “geschleppt”. Dort gibt es die Tornby Dünenlandschaft – oder auch Klitplantage, wie man hier in Dänemark sagt.

Sauberes Wasser, weißer Sand und hohe Dünen – So schön!

Man nähert sich dem Strand über die hohen Dünen. Zentraler Anlaufpunkt ist hier der weiße Leuchtturm, der mit einer Feuerhöhe von 57 Metern einer der höchsten Leuchttürme Dänemarks ist. Weiß, schlank und wunderschön – so schickt der Hirtshals Fyr sein Licht über den Skagerrak. Jeder, der sich aufmacht, den Norden zu bereisen, kennt den Leuchtturm in unmittelbarer Nähe des Fährhafens. Wie ein vertrauter Freund heißt er Skandinavienreisende in Dänemark willkommen oder wünscht ihnen eine gute Überfahrt.

Hirsthals Fyr

Auch an diesem Strand gibt es entlang der gesamten Nordseeküste Bunker aus dem 2. Weltkrieg – die Bunkeranlagen der 10. Batterie. Ein nahezu komplett erhaltene Festigungsanlage steht hier direkt am Leuchtturm. An den Kriegshinterlassenschaften kommt man nicht wirklich vorbei. Das Besondere dieser Anlage ist, dass 54 von ehemals 70 Bunkern ausgegraben sind. Die Anlage ist ganzjährig zugängliches Bunkermuseum und der Eintritt ist frei.

Schön kühl im Schatten!

Apropos kostenlos! Auch das sollte man mal erwähnen und ist im Gegensatz zu den vielen z. B. holländischen Stränden äußerst positiv zu vermerken: Überall hier in Nordjütland gibt es kostenlose Toiletten am Strand und auch Parken ist stets kostenlos. Entweder an Parkplätzen am Strand oder … naja – man darf ja auch direkt mit dem Auto auf den Strand fahren. Abgesehen von der über die Zeit wahrscheinlich erhöhten Korrosion kostet das dann auch nix.

Nina & Yoshi sind schon unten.

Beeindruckend am Tornby Strand ist jedenfalls, wie man sich von oben diesem beeindruckenden, breiten Strand nähert. Die Dünen sind hier sicherlich 30 – 40 Meter hoch – ohne Sand in den Schuhen geht’s also nicht runter. Wenn man sich vom Leuchtturm kommend nähert, hat man direkt einen imposanten Überblick über den riesigen, breiten und endlos langen Strand. Schuhe ausziehen recomended! 😉

Schön!

Als Abschluss sind wir dann noch lecker essen gegangen – An DER (!) Frittenbude von Hirtshals: Hirtshals Fiskehus Es gab lecker Fish&Chips und eine Fsikerplatte, ein Bier und ein Softgetränk für stolze 48,- € … aber lecker war’s trotzdem! Und der Parkplatz war ja auch umsonst 😉

Yummy!
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“Wanderwüste” Råbjerg Mile

Heute möchten wir euch von unserem spannenden Abenteuer erzählen, als wir die größte Wanderdüne Dänemarks, die Råbjerg Mile im hohen Norden besucht haben. Gemeinsam mit Yoshi machten wir uns auf den Weg zu diesem beeindruckenden Naturphänomen. Was wir gesehen haben, hat uns sprachlos gemacht und uns das Gefühl gegeben, als wären wir in einem anderen Land gelandet.

Eine Düne!? Das ist doch ‘ne Wüste!?

Råbjerg Mile

Von unserer Unterkunft war es nur eine kurze Anfahrt von ca. 30 Minuten bis zur Råbjerg Mile. Als wir die Wanderdüne erreichen, waren wir sofort von ihrer Größe und der trockenen, sandigen Umgebung überrascht. Der Anblick erinnert uns eher an eine Wüste, obwohl wir uns ja immer noch in Dänemark befinden. Der leicht aber konstant wehende Wind trägt den feinen Sand die Hügel hinauf, wirbelt sie um uns herum und war uns immer eine willkommene Abkühlung.

Unwirkliches Naturschauspiel

Surreale Atmosphäre

Die Kombination aus goldenem Sand, den windgeformten Dünen und dem klaren blauen Himmel erzeugte eine Atmosphäre, die fast surreal erschien. Die Stille und Ruhe ließen uns den Alltag vollkommen vergessen.

Der Wald da hinten, der hat es bald “hinter sich”!

Ist schon wirklich ein faszinierendes Phänomen so eine Wanderdüne, denn sie verschluckt einfach Stück für Stück die Umgebung. Die Kraft des Windes und der Sand haben dazu geführt, dass bereits große Teile des Waldes unter einer dicken Sandschicht begraben sind, die nach der Wanderung auf der anderen Seite peut à peut wieder freigelegt werden.

Der “Wald”, wenn er nach ca. 40 Jahren wieder von der weiter wandernden Düne freigegeben wird.

Die Düne bewegt sich pro Jahr ca. 15 Meter vorwärts, das bedeutet für die Landschaft und Umgebung hier, dass sie in ca. 150 Jahren die Hauptstraße nach Skagen unter sich begraben haben wird. By the way, wir reden hier von einem Sandhaufen, der sich sich über knappe 2 Quadratkilometer Bodenfläche erstreckt!

Und so sieht es aus, wenn die Düne “durch” ist.

Auf ihrem Weg nach Süd-Ost hinterlässt die Düne eine flache, feuchte Sandfläche in der sich zum Teil kleine Seen formen und dadurch einen Lebensraum für zahlreiche Vögel geschaffen hat.

Ich geb’ Gas – Ich hab’ Spaß!

VOLLGAAAAAASS!

Yoshi war von dieser ungewohnten Umgebung ebenso fasziniert wie wir. Der sehr feine Sand war für seine empfindlichen Pfoten allerdings eine Herausforderung, dennoch ließ er sich nicht entmutigen und erkundete “vorsichtig” die Dünenlandschaft, natürlich unter Volldampf! 😉 Aber keine Sorge, wir haben gut auf ihn aufgepasst und gaben ihm Zeit, sich an die Umgebung zu gewöhnen.

Genügend Pausen mit reichlich Wasser!
Wer sich freiwillig in den Schatten legt braucht eine Auszeit.
OK, weiter geht’s! Let’s conquer the dune!

Der Besuch der größten Wanderdüne Dänemarks war für uns ein tolles Abenteuer. Es war eine Erfahrung, die wir so in Nordeuropa nicht erwartet hätten!

Bye bye – Schätzungen zufolge wird Råbjerg Mile um das Jahr 2160 in der Ostsee verschwinden… tse … der Klimawandel!

Uns hat es sehr gut gefallen!

Ganz schön grell hier!

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Nord-Dänemark, wir kommen!

Unser zweiter Wochentrip in diesem Jahr führt uns in den hohen Norden von Dänemark ins schöne Hirsthals. Wieso Dänemark? Das Wetter soll hier oben diese Woche stabiler sein als im Rest von Europa (Italien oder auch die Bretagne standen auch auf unserer Shortlist).

In Dänemark soll das Wetter auch ab Mitte der Woche noch stabil bleiben.

Somit geht’s mit Sack und Pack in Richtung Norden – Eine ca. 10 stündige Autofahrt erwartet uns, wenn wir gut durch kommen.

Der Prinz kütt

Es ging schon zu Hause “richtig gut los”, denn dank gesperrter Auffahrt zur A61 standen wir bereits 15 Minuten nach Abfahrt im ersten Rückstau vom Kreisverkehr. Das mit dem Rückstau zog sich dann bis Abfahrt Sylt auch konsequent durch und bescherte uns seit langem mal wieder eine wirklich schwerfällige Anreise.

+ 2 Stunden Fahrzeit wegen viel Verkehr und der ein oder anderen Baustelle …

Nachdem wir die Abfahrt nach Sylt hinter uns gelassen haben, waren wir dann plötzlich allein auf der Straße – crazy! Halleluja – Auch die längste Fahrt geht irgendwann zu Ende und um ca. 19:30 Uhr haben wir’s dann auch endlich geschafft.

Wahrscheinlich haben unsere Gastgeber Erfahrung mit geschlauchten Autofahrern aus Deutschland. Im Haus lag Schoki, Bier und ein Hut bereit. Also auf zum Strand!

Gute Musik und kühle Drinks – Beach Party!

Die Sonne geht hier wirklich seeeeeeehr langsam unter. Da hat man auch was vom Sonnenuntergang! 😉 Und wie es dann eben so ist, merken wir somit nicht, dass es schon fast 0 Uhr sind als wir sehr müde ins Bett fallen!

Wuff: “Abend später dunkel und morgens ist es sogar früher hell. Das ist ja toll! Wer feiern kann, kann auch mit mir gassi gehen! Leudde, raus aus den Federn!”

Oh happy day – “Early bird”-Yoshi stand heute um 5:54 Uhr (morgens!) auf der Matte! Es ist ja auch früher hell 😉
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