Unsere Woche an den Stränden rund um Le Porge

Und da Bilder eh mehr sagen als 1.000 Worte, beschränken wir uns heute einfach mal auf Bilder der letzten (Strand-)Tage. Besucht haben wir 4 unterschiedliche Strände: Le Porge Ocean, Chemin de la Franchise, Plage Cap Ferret ouest, Lacanau Plage Centrale. Die Bilder dazu seht ihr unten, nicht nach Strand sortiert – Viel Spaß beim angucken 🙂

Und abends haben wir uns noch lecker was gekocht in unserem schönen Haus 🙂

Morgen geht es weiter, in unsere 3. und letzte Unterkunft in Noirmoutier-en-l’Île. Wir nähern uns also schon langsam wieder der Heimat … dann sind’s nur noch 10, keine 12 Stunden Heimfahrt mehr. Auch nicht schlecht 😉

5

Biscaya Verlängerung

Eigentlich wollten wir wetterbedingt weiterziehen – aber als wir dann buchen wollten, hellte sich die Wettervorhersage in der Biscaya Bucht plötzlich auf. Also sind wir ganz in der Nähe geblieben.

Militärische Grenze am Strand: Achtung – Hier geht es nicht weiter!

OK … kurz nach unserer Buchung wurde die Wettervorhersage dann auch direkt wieder schlechter … und so sind wir jetzt hier bei durchmischtem Wetter: Immer mal wieder bewölkt, immer mal wieder Regen, immer mal wieder etwas Sonne, immer mal wieder warm und immer mal wieder kalt. Yoshi erfreut sich an der aktuellen Wetterlage – Er hatte schon ein wenig Probleme mit den 35°C der Vorwoche. So haben wir selbst bei Sonnenschein maximal 20°C – ideale Pelz-Temperaturen.

Dünen erklimmen ist bei den Temperaturen kein Problem mehr!
Nur ein bisschen Bildretusche 😉
Foto-Shooting – Behind the scenes

Die Bilder sind übrigens entstanden beim Besuch von Europas höchster Wanderdüne – Kennst du den Namen (ohne google-search!)? Dank des großartigen Tipp von Claire, zum parken außerhalb des Touristenparkplatzes, konnten wir stolze 7,- € (für 4 Stunden) sparen.

Dünen-Wanderung (Kräfteakt für die Waden!)

Die Dune du Pilat ist Europas höchste Wanderdüne – und sie ist ein wirklicher Sand-Gigant! Direkt an der Atlantikküste, südlich der Bucht von Arcachon in der französischen Gironde, türmt sich die Düne bis zu 110 Meter über den Meeresspiegel. Mit einer Länge von 2,7 Kilometern und einer Breite von 500 bis 600 Metern wirkt sie eher wie ein kleines Gebirge aus Sand, das sich zwischen Ozean und Pinienwald schiebt.

Mittelscheitel neu interpretiert
Die Düne ist so riesig, da ist ein Picknick angemessen.

Doch die Düne steht nicht still: Angetrieben von Wind und Gezeiten wandert sie jedes Jahr 1 bis 5 Meter weiter ins Landesinnere. Dabei begräbt sie still und unbeirrt Waldstücke, Straßen und auch mal Häuser – Sand kennt eben keine Kompromisse.

Ja, es war kalt und sehr windig!

Für Besucher ist sie heute ein spektakuläres Naturerlebnis. Wer den steilen Hang erklimmt, wird mit einem Panorama belohnt, das kaum zu toppen ist: zur einen Seite das endlose Blau des Atlantiks, zur anderen die weiten Pinienwälder der Region. Am Ende bleibt nur die Frage: Wie viel Sand darf’s in den Schuhen sein, damit man so eine Aussicht genießen darf?

Wie es immer so ist – geht man ein paar Meter abseits, trifft man kaum noch jemanden.

Bei so viel Sand-Wandereien braucht man natürlich auch eine Stärkung. Also ab zum nahegelegenen Hafen – wo es jede Menge kleine Austern-und-Fischrestaurants geben soll.

Wir kennen das ja schon von Frankreich (siehe hier): Viele gut bewertete Restaurants auf der Karte eingetragen, einige auch als “geöffnet” bei google gemeldet – aber alle geschlossen.

Fischerei-Hütten am Hafen La Teste-de-Buch

Mit drei Pullis an kann man muckelig wandern …

keep goinig

… und weiter wandern …

Vorbei an alten Austern-Matten, die zum trocknen auslagen und frischen Austern-Becken – Es riecht herrlich nach Salzwasser und Fisch!

Selbst Yoshi fängt an Ausschau zu halten … welches Restaurant hat denn hier offeeeen?

Wuff – Alles zu hier!

So langsam kriegen wir Hunger…

Wuff – Abendbrot gibt es heute wohl später!
Schöne Lichtstimmung zur Golden Hour

Irgendeine der Buden wird schon auf haben, oder? Hier wollten wir eigentlich hin:

Empfehlung von Claire und eine glatte Bestbewertung (5,0) bei google.

Als es dann schon langsam dunkel wurde haben wir tatsächlich noch EINE GEÖFFNETE Fischbude gefunden – By the way, wir reden von 19 Uhr 🙂

Le Testut – Mit 4,7 nicht besser bewertet als die Kabane
Bigorneaux, die Strand- oder Felsenschnecke
… diese kleinen Schneckchen leben in der Gezeitenzone und sind eine absolute Spezialität in der Küstentregion.
Feddisch!

Ein paar Austern und Tierchen mit dem Namen “Garnelen aus Madagaskar” und etwas Paté durften bei diesem Mahl natürlich auch nicht fehlen. Klare Emphelung also – War richtig lecker und total nett hier! Aber das haben wir uns aber ja auch nach der ganzen Wanderei mehr als verdient! Die Bedienung war total gut drauf und hatte etwas von Linda Perry, der Sängerin der “4 non blondes” und wir haben viel gelacht. Den Knoblauch in der Ajoli werden wir aber sehr wahrscheinlich nie wieder los!!! 😉

6

Biscaya-Bay

Nun sind wir schon seit Dienstag unterwegs und haben noch nichts gepostet … also mal im Schnelldurchlauf – und insbesondere mit vielen Fotos 🙂

Los ging es natürlich zuhause – wo wir unser Raumschiff mit Mühne und Not rückwärts in die Einfahrt manövriert und gepackt haben.

Der Skoda Superb – Was für eine Badewanne!

Das Auto kommt mit einem super Fahrassistenzsystem namens Yoshi. Da wird genau aufgepasst… zumindest solange bis es langweilig wird (nach 2-3 Minuten)!

Sind wir gleich da?
Pause? Och nö, gib’ lieber Gummi!

Aber die lange Fahrt wird natürlich irgendwann auch belohnt. Der erste Kontakt mit dem Strand ist natürlich wie immer total toll –> Ausrastööön!

Jippi – Ich dreh durch! Wir sind an der Playaaaaaaa!
… jetzt ist mir zu warm …
… ich leg mich ins Wasser!

Aber irgendwann ist dann bei gutem Wetter (mehr als 30°C) die Luft beim bepelzten Tober raus. Dann wirds langsamer…

Das Stückchen Treibholz nehm’ ich mir mit.

Und irgendwann ist auch liegen ganz in Ordnung 🙂 SOLANGE es im Schatten ist.

Schattengewächse!

Auch zusammen Sonnenuntergang angucken ist dann willkommen… auch wenn nur die Menschen ein Picknick machen… aber wir sind ja alle gesittet und gehen nicht an anderer Lebewesen Essen …

Picknick …
… with a view!
schön 🙂

Manchmal gibts auch was mehr als Picknick – auch wenn man erstmal in der Bar ggf. auf nen Platz im Restaurant warten muß. Aber … geht schlimmer, oder?

Restaurant/Bar La Siesta

Zumal wenn das Essen dann wirklich lecker ist …

12 lecker Austern
Manche mögen’s roh – Tatar de boeuf

Alles in allem sind wir sehr gut angekommen und genießen die Zeit bei herrlichem (teilweise zu herrlichem) Wetter, einem atemberaubendem Strand mit rauer See, großen Wellen und jede Menge Surfer-Vibes in der Biskaya Bucht in Biscaross-Plage.

Profi-Tipp: Wenn ihr in der Nähe einer Alexa sitzt, lasst euch doch von “James Last” das Lied “Biscaya” vorspielen während ihr noch einmal die Bilder genießt. 😉

6