





Yoshi haben wir natürlich noch eingepackt. Schön war’s.




Hier was zum rätseln, ist es:
a) Dame Blanche
b) Mont Crêpes
c) Mont Jaques
d) Mont Blanc
Frankreich ist ja für seine kulinarischen Highlights bekannt. Anstatt “zu Hause” immer “nur” (sehr leckere!) Antipasti zu essen haben wir uns gedacht, gehen wir mal luxuriös aus Essen. Gesagt, getan! Google (d.h. dieses Internet) sollte ja auch in Frankreich unser Freund sein…

Also auf zu diesem tollen Ort … und obwohl “jetzt geöffnet” bei der Suche ausgewählt war, war das erste Restaurant zu dem wir kamen -Wer ahnt es!?- Richtig: GESCHLOSSEN! … Das Zweite auch … Das Dritte ebenso … und so weiter. Aaaber – das 15.te hatte auf! Also haben wir uns draußen einen schönen Platz gesucht, mit schönem schicken Bergblick und warteten freudig auf den “Garcon”. Nur damit, dieser uns dann sagt, dass man bei ihnen zwar was trinken, aber nix essen kann… Super guuut! Kurzum: ALLE (!) Restaurants waren ZU. Und das obwohl angeblich mehr als 20 in dem Örtchen auf hatten.
… Wir haben trotzdem noch eine Lösung gefunden – Restaurant 20 hatte “Gott sei Dank” geöffnet! : Der Pizza-Automat!




Macht: 11,50 € für eine “Königinnen Pizza” – zzgl. 4,90 € Bank-Auslands-Bearbeitungsgebühr.
Frank und Yoshi waren heute bereits früh unterwegs und haben für das Frühstück die ersten Sonnenstrahlen eingefangen.


Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann für uns kurz mal rauf zum Bergsee, der nur ca. 500 m von unserer Unterkunft entfernt liegt. Das sind dann 108 Höhenmeter bergauf und bergab.

Am See angekommen gibt es dann kein Halten mehr und Yoshi sprintet direkt ins kühle Nass. Allerdings nur mit den Füßen, denn schwimmen traut man sich noch nicht so recht ? Schaut gerne mal auf seinem Instagram Account vorbei ?:

Heute Abend wollen wir grillen, allerdings nicht an einem dieser Grills, die hier oben am See zu Hauf stehen. Scheinen sehr Grill-freundlich zu sein hier in Crest-Voland. Dafür gibt’s von uns einen: ?


Wie ihr seht, alles sehr entspannt und relaxed hier. Für morgen haben wir keine großen Pläne, wir lassen es auf uns zukommen. ?


Heute sind wir weiter zu unserer dritten und letzten Station in den französischen Alpen gefahren. Und… Was sollen wir sagen? Wir hätten es kaum besser antreffen können. Aber seht selbst:


… Alles ganz für uns alleine! Auf 1.470 m! Jackpot!
Wir freuen uns schon auf den Sternenhimmel!
Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, sagt der Volksmund… Oder auch einfach easy-peasy-lemon-squeezy!

Zahlen & Fakten
Geplantes Ziel (rote Linie): 2.580 m
Erreichtes Ziel (lila Linie): 2.070 m = Geschaffte Höhenmeter: 391 Bergauf / 392 Bergab (runter bis auf 1.923 m) = 7,5 km = ca. 12.000 Schritte
Fun fact: Das Auto hatten wir auf 2.103 m geparkt! 🙂

Wo ein Wille, da ein Weg? Nun ja, in der Regel ist das wohl so – Den Ehrgeiz es zu schaffen hatten wir ganz sicher alle drei! Irgendwie haben wir aber schnell verstanden das wir nicht in bester Verfassung waren und die Vorbereitungen auch eher schlecht als recht waren.

Was war los?
Eine Tüte Gemischtes… Es ging gleich sehr steil nach unten und sehr steil nach oben, an gerade Passagen können wir uns beim besten Willen nicht erinnern. Das hat direkt sehr viel Energie geraubt. Dann ist das schöne Wetterchen nicht unwesentlich beteiligt an unserem Dilemma 😉 Gefühlt keine-eine Wolke machte es in manchen Passagen zu einer sehr (!) heißen Angelegenheit und in Ermangelung an Schattenplätzen (weil Ski-Piste) brannte uns die Sonne wortwörtlich auf den Pelz. Ganz nebenbei sei noch erwähnt das wir keine Getränke dabei hatten, aber das nur am Rande 😉

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – Wir sehen uns wieder! 😉 Oder wie man so schön auf französisch sagt: Mais peut-être n’est-ce que partie remise?


Wir haben ja nicht umsonst wieder eine Unterkunft mit schöner Aussicht gebucht. Deswegen war heute wieder Essen “à la maison” angesagt. Aber es lohnt sich ja auch einfach wirklich, allein wegen diesem herrlichen Panorama! Bon appetite!
Gestern Mittag haben wir unser zweites Quartier bezogen. Eine Unterkunft in einem Weiler*, ca. 100 m entfernt von einer Dorfstraße gelegen, die von Les Maulins ausgeht. Wir sind hier auf etwa 1100 m und der Wind ist wie immer eine willkommene Erfrischung bei sonnigem Wetter.
Yoshi ist bei der Inspektion der neuen Unterkünfte immer sehr neugierig und flitzt zackig in jede Ecke des Hauses und ist dabei äußerst gründlich… Er meint: Die Aussicht passt! 😉


So schön es dann aber auch sein mag – Einmal angekommen heißt es zack-zack das Auto ausladen, die Zimmer beziehen und ab in die Wanderschuhe, denn die Welt will erkundet werden!



Die Tour rund um den Weiler hat in Summe 6 1/2 Stunden gedauert und uns ca. 10.000 Schrittchen eingebracht. Es ging auch hier bergauf und bergab, über Stock und über Stein und auch mal über Kuh- und Pferdewiesen. Die Abkühlung im kalten, glasklaren Bach wird aber jedes Mal auf’s Neue zelebriert.

Nach getaner Arbeit blieb heute die Küche kalt und wir waren zur Abwechslung mal aus Essen. Das gestaltet sich aber am A-der-Welt mitunter schwierig. Google-Bewertungen kann man hier eher selten vertrauen. Der Versuch das angedachte Restaurant auf 1850 m zu besuchen endete vergebens – Geschlossen. Achso!? Tolle Wolle, aber da unten in dem Restaurant auf 1800 m brennt noch Licht! Lass’ mal dahin gehen….
Glück gehabt – Es war noch ein Plätzchen für uns frei!



So endete dieser Tag mit einem Abend voller Käse – Wir waren pappsatt, glücklich und zufrieden.
* Ein Weiler ist eine Siedlung, die aus wenigen Gebäuden besteht. Ein Weiler ist kleiner als ein Dorf, aber kompakter als eine Rotte und größer als eine Einzelsiedlung. Weiler waren in der Regel nie politische Einheiten. (Quelle Wikipedia)
Tja, und dann ist es schon so weit und unsere erste Station müssen wir leider schon wieder verlassen.

Es war wirklich sehr schön hier oben auf ca. 1000 m. Super Lage und der Ausblick einfach phänomenal! Und ganz gemäß Franks-Wetter-Taktik war es die letzten Tage richtig sonnig … und so haben wir sogar zwei Tage auf der Terrasse eingelegt, ganz ohne großes Wandern.

Also war Lesen, entspannen und Seele baumeln lassen angesagt. Natürlich sind auch immer die täglichen Touren mit Yoshi dabei, aber das ist ja ganz normales Gassi gehen 😉 Und dabei gab’s um die Ecke durchaus einiges zu entdecken: Den Bach in der Nähe (der immer für eine Erfrischung gut war), Nachbar’s Hunde und Katzen, die Dachse und freilaufenden Hühner … Für Hunde muss es ja nicht gleich ein 2.000er sein 🙂


Und “zuhause” gabs natürlich auch genug zum Aufpassen. Zum Glück haben wir Yoshi immer dabei – wer weiß was sonst alles schief laufen würde!



Es waren ein paar sehr, sehr schöne Tage in dem kleinen Dorf, oben auf ca. 1000m – Banderelle, mit vielleicht 10 bis 15 Häuschen. Klar, mit einer halben Stunde Serpentinen zum nächsten Lokal oder Geschäft muss man natürlich etwas voraus planen – aber wenn der Kühlschrank einmal voll ist, kann man bei dem Ausblick das Essen einfach genießen.

Aber – wie gesagt, Aufbruch zur zweiten Station ist angesagt. Es geht ein Stündchen weiter, wir bleiben aber den französischen Alpen treu.
