Wo Nord- und Ostsee aufeinander treffen.

Ein weiterer interessanter Hotspot in Norddänemark ist Grenen. Dies ist dann wirklich die absolut oberste Nordspitze von Dänemark und der Ort, wo die Nord- und die Ostsee ineinander fließen.

Witziges Schauspiel – Wellen aus 2 Richtungen treffen sich!

Und das kann man auch wirklich live beobachten… zumindest an dem Tag, an dem wir da waren. Da kommen wirklich Wellen von zwei Seiten an, die genau (!) an der nördlichsten Spitze aufeinander treffen. Das kann doch kein Zufall sein!? Auf dem Bild oben ist es schon ganz gut zu erkennen, in Natura ist es aber noch mal deutlich beeindruckender!

Wir haben uns das Naturschauspiel eine Zeit angeguckt, und es uns dann in der Nähe der Dünen kurz bequem gemacht.

Prinz Yoshi auf seinem selbstgebauten Dünen-Trohn.

Zum nördlichsten Punkt von Dänemark kommt man vom ca. 1,5 km entfernten Parkplatz über zwei Wege. Einmal direkt am Ostsee-Strand vorbei: Diesen, für die Menschenmassen bevorzugten Weg, haben auch wir genutzt. Der Punkt ist bei Touristen wirklich ziemlich beliebt und so kamen wir “in den Genuss” in diesem Urlaub das erste Mal richtig viele Menschen zu sehen.

Der Trecker auf dem Weg zum Hotspot

Und dann gibt es da noch einen zweiten Weg. Das ist auch der Weg, der von dem Trecker befahren wird, der einen wahlweise direkt an die Spitze und/oder auch wieder zurück zum Parkplatz fährt. Da wir nicht zweimal den gleichen Weg gehen wollten (zweimal am Ostsee-Strand vorbei), haben wir uns für den Rückweg für den etwas längeren Weg durch die Dünen entschieden.

Hier aber ein guter Rat, sollte jemals jemand von euch hier hin kommen: Tut das nicht! Auf der Karte oben haben wir die Strecke als “Dangerzone” betitelt – und das mit Recht! Die Dangerzone führt durch ein Sumpfgebiet! Die Strecke ist gut eingefahren und man kann dadurch sehr gut in den Spurrillen gehen. Soweit, so gut – Aaaber es gibt dort Trillionen von Monster-Mücken! Diese fliegen echt in Schwärmen hinter einem her. Man ist ständig damit beschäftigt eine Mücke im Landeanflug kaputt zu schlagen. Sogar Yoshi wurde so stark belästigt, dass er irgendwann anfing zu laufen. Wir haben dann einfach das gleiche getan und sind alle drei zum Auto gerannt … und das übrigens Barfuß! Die kurz angedachte Pause zum anziehen der Schuhe ist nach weniger als 10 Sekunden direkt wieder abgebrochen um die “Flucht vor den Mücken” fort zu führen.

Sogar bis ins Auto haben sie uns verfolgt – Nur eine tote Mücke ist eine gute Mücke!

Wir waren also seeeehr (!) froh, als wir zurück im Auto waren. Nina hatte lange Klamotten an und wurde daher nicht gestochen – Auf ihrem Hut konnte sie allerdings der ein oder anderen Mücke eine gratis Fahrt durch das Sumpfgebiet ermöglichen – Und Frank konnte dank kurzer Hose und T-Shirt mindestens (!) 100 Mücken erschlagen und konnte am Ende der Strecke nur 4 Mückenstiche “für sich” verbuchen! Das Summen der Mücken werden wir wohl nicht so schnell vergessen! 😉

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