Back on track – “Death Man”, wir kommen!

Der Wecker ist gestellt und klingelt uns zuverlässig um 7:30 Uhr aus den Federn. Frank brutschelt uns zackig ein leckeres Rührei, ich koche Kaffee – wir stärken uns noch schnell, bevor wir die ca. 45 minütige Fahrt zum Death Man antreten.

Wir fahren mal wieder die Kurven- und Serpentinenreiche Straße runter ins Garfagnana-Tal. ?? Immer wieder ein Highlight! Wir durchqueren das Städtchen Castelnuovo di Garfagnana und biegen schon bald nach links in Richtung Vianova ab. Es geht auch hier wieder kurvenreich und höchst sportlich motiviert nach oben (ich bin hart erprobt, aber mein Magen macht sich bemerkbar!). Wir erreichen nach ca. 20 minütiger Auffahrt den großen Parkplatz am Ristorante La Gatta.

Rut und wiess – Die heutigen Wegmarkierungen für uns

Unser Ausgangspunkt liegt auf ca. 1.100 m – Es warten also ein paar Höhenmeter auf uns. Wir präparieren unsere Wanderstöcke (@SOMA: Wirklich Gold wert – bestes Geschenk EVER!) und gehen es hoch motiviert an. So viel sei gesagt, geradeaus ging es quasi nie!

Vom Parkplatz aus gibt es eine Beschilderung zum Monte Sumbra sowie weiterführend die rot-weiße Markierung, die uns bis zum Gipfel leiten wird. Dem steinigen Fußweg folgen wir für gut 2 Kilometer bis wir zu einem kleinen Kapellchen kommen. Von hier aus nehmen wir den steilen Trampelpfad nach oben! Schwitzen, ausrutschen und fluchen inklusive!

Auf dem Colle de Capanne (1.452 m) dann der erste etwas längere Wasser-trinken-und-durchatmen-Stopp. Nur wenige Meter nach dem Colle führt uns der markierte Pfad rechts in einen lichten Wald, mit charakteristischem “Wald-Karrenfeld”-Untergrund und nach ca. 900 Metern erreichen wir den ersten Aussichtspunkt (P1457) an der Baumgrenze – Wunderschön!

Hier ist es noch (!) schattig – Kurze Rast an der Baumgrenze

Wunderschön, aber für uns noch nicht das Ende!
Kurz nach der Baumgrenze erreichen wir eine etwas ausgesetztere Passage, die aber nur wenige Meter lang ist und einen großartigen Ausblick auf die steile Südflanke des Monte Sumbra bietet. Also werden die Wanderstöcke in die Rucksäcke gepackt und aus den Wanderschuhen werden blitzschnell einwandfreie Kletterschuhe – Hex-Hex! (An der Stelle liebe Grüße an meine liebe Lissy! ?)

And up we go! Nichts für schwache Nerven hier 😉

Der Kletterweg zeigt uns auch direkt wo der Hase lang läuft >> no pain, no gain<< und leitet uns auf die nördliche Seite des breiten Gratrückens – ca. 300 Meter klettern wir auf, über und durch Felsenblöcke (Mal breiter, mal weniger breit, mal weniger und mal mehr rutschig…). Läuft bei uns – nur die Harten kommen in den Garten!

Ok – Cool!

Der Kletterweg leitet uns auf die nördliche Seite des “breiten” Gratrückens, dann steil rauf über eine Wiesenrampe. Hier soll oft noch bis in den Mai Schnee liegen – Schad, wir sind dafür leider etwas zu spät!

Frank gefunden?

Wir haben uns natürlich für den Wandertag den besten (= sonnigsten) Tag ausgesucht: Es ist keine-eine Wolke über uns am Himmel – Also alles bestens für unsere Bergtour! ??‍♀️?? Die Sonne brennt uns also, mit verlassenen der Baumgrenze, herrlich auf den Pelz. ☀️ Der Wind gibt uns aber kontinuierlich eine wunderbare Abkühlung und wir kommen dank hohem LSF auch tatsächlich ohne Sonnenbrand ans Ziel (und zurück)!

Der letzte Wegabschnitt führt uns auf einem schön-steilen Bergpfad über die weiten, …

Aufgeben? Niemaaaaaals!

… satt-grünen Gipfelwiesen, …

Der Himmel zum greifen nah

… bis hin zum Gipfelkreuz! ?

Gipfelstürmer! Gipfelstürmer! Hey! Hey!

Unsere Bergtour auf den 1.765 m hohen Monte Sumbra:
Es ist, ohne Frage, eines der schönsten Gefühle so einen Weg gemeinsam geschafft zu haben! Monte “Sumba” aka Death Man – vielen Dank für dieses Erlebnis, dieses Gefühl und diese Aussicht!!

Aussicht auf das Mittelmeer …
… und die Alpen (gaaaanz weit hinten!)

Ob wir dem Death Man auf der Nase herum getanzt sind? Klar sind wir das! Dazu aber später mehr (Video in the making!).

Jetzt: Pool & chill
?

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