Nach einer wirklich sehr (!) anstrengenden Anreise (ca. 3 Stunden Stau und Ankunft um ca 22 Uhr im Stock-Dunkeln), war heute unser erster Tag in Frankreich. Yoshi sei Dank, haben wir auch gar nicht erst zu lange geschlafen sondern konnten richtig schön früh die Aussicht genießen.

Mitten im Alpendorf war das “Morgen-Gassi” heute bereits eine halbe Bergwanderung. Es geht hier entweder zuerst steil-bergauf und dann steil-bergab, oder erst steil-bergab und dann steil-bergauf – geradeaus gibt es hier irgendwie nicht… Da wir gestern später als erwartet eingetroffen sind und heute zum Frühstück auch ein bisschen was auf’s Brot haben wollten, ging es für Frank mit einem anständigen Bergrennen bergab und wieder bergauf. (25 Minuten) Alpenpass vom Feinsten: Erster Halt beim nächstgelegenen “Baguette-Jaques”*, mit kurzen Pitstop im Carrefour und letzter Halt wieder zurück zum Haus.
Nach einem herrlich-ausgiebigen Frühstück ging es gut gestärkt dann so gegen 14 Uhr auf eine erste kleine Eingewöhnungs-Wanderung “um den Block” mit Steigungen bis um die 50 %.

Und wir hatten, nach anfänglichem Gemoser von Nina (muss man so hin nehmen, denn es ist einfach jedes Mal das Gleiche), jede Menge Spaß!




Leute, wir hatten einen schönen ersten Tag und es diesmal wirklich langsam angehen lassen. Morgen soll das Wetter etwas was besser werden. Wir lassen den Tag jetzt bei Kaminfeuer (hier oben sind es 8°C draußen!), schönstem Alpen-Panorama, französischer Salami und Wein ausklingen und planen die nächstgrößere Wanderung für morgen.
Au revoir!
* Gemäß eigener statistischer Erhebungen heißen 89,7 % der gesamten französichen Bevölkerung “Jaques“.