Tag 12: Das Finale

Leider geht unser Urlaub auch schon zu Ende – aber nach 2 Tagen Scheisswetter, ist am letzten Tag noch einmal besseres Wetter angesagt. Also wird folgender Plan um 7:30 beim Frühstück entwickelt: auf zum Feichteck, um den ein oder anderen Wander-Rekord für diesen Urlaub vielleicht noch zu brechen.

Am Waldparkplatz sehen wir, dass sich das frühe aufstehen noch mal gelohnt hat – wir sind auch hier trotz ein paar Hindernissen bei der Anfahrt mit unter den ersten. Das Wetter ist noch nicht so richtig top und wir sind noch ein wenig skeptisch… Aber hey – wir vertrauen dem Wetterbericht und beginnen direkt den Aufstieg.

Optimismus Pur am Startpunkt unserer finalen Wanderung

Der obigen Wegbeschreibung folgend kraxeln wir fast komplett alleine durch den Wald steil bergauf. Der beschriebene Weg führt über Kuhwiesn und durch Absperrgatter, nicht auf den offiziell ausgeschilderten Wanderwegen entlang.

Individueller Weg samt heimlichen Zuschauern

Und es lohnt sich. Der Blick nach kurzer Zeit durch die Bäume verspricht schon herrliche Aussichten und Wetterbesserung.

Ausserdem scheinen wir mittlerweile gut geübt. Fast in den angegebenen Zeiten schaffen wir den Aufstieg zum Feichteck (1514m). Und als wir den Blick schweifen lassen sehen wir eine Hütte auf einem der nachfolgenden Gipfel. Die Beine sind noch fit, die Uhrzeit noch relativ früh, die Motivation am letzten Tag hoch. Schnell ist der Entschluss gefasst, die zwei Hügel noch dran zu hängen. AUF gehts!

Das neue Ziel, eine Hütte zwei Gipfel weiter.

Und tatsächlich schaffen wir es auch jetzt fast in den angegebenen 1.5h zur aus der Ferne erkannten Hochries Hütte (1565m). Leider gibt es hier auch direkt die Hochries Bergbahn.

Die Bergbahn kann Menschenmassen und Fernsehkameraausrüstung transportieren.

D.h. während der Weg zur Hochries Hütte noch bis 100m vor der Hütte ähnlich einsam war, ist an der Hütte selber auf einmal massiver Trubel inkl. Fernsehkameras für ein Musikantenstadl Musikdreh. Nicht ganz das, wonach wir gesucht haben. Da drehen sogar die Kühe durch! ?

Bei der Musik kann sogar die Kuh nicht mehr neutral bleiben! ?

Trotzdem belohnen wir uns mit einem kurzen Erfrischungsstop auf der Hütte bevor wir den Rückweg antreten: Radler, Spezi und ne Milch! Was sonst!?

Mittlerweile sind wir auch schon länger unterwegs und die Schrittzahl auf dem Schrittzähler wächst kontinuierlich an.

Auch der Rückweg führt mehr über Wiesen als über große Wanderwege.

Sauber durchgelaufen, größtenteils Bergab, sind wir noch mal schneller unterwegs. Gut 2,5 Stunden brauchen wir zurück zum Auto – am Ende stehen 835 Höhenmeter auf der Uhr. In Summe sind wir gut 8 Stunden unterwegs – ist uns schonmal schwerer gefallen! ??

Unser Höhenprofil

Aber der eigentliche Rekord heute liegt in der Schrittanzahl. Ganze 22.876 Schritte haben wir am Ende des Tages zurückgelegt – wohlgemerkt Frank-Schritte. Bei Ninas Schrittgröße waren es bestimmt mindestens 30.000 Schritte ☝️

Dauer”läufer”

Erschöpft aber zufrieden gehts zurück zur Winklmoosalm. Wenn das mal keine finale Belohnung in unserem Lieblingslokal wert ist!?

Wir sind geschafft!! Zum Abschluss gibt es noch mal Wurstsalat und ‘n Radler! ?

Am nächsten Morgen klingelt der Wecker früh und nach dem Frühstück geht’s on the road again. Schee war’s, wir kommen gerne wieder!

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